Sapperlot!!

 © Jens Oehmichen

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Dritter Weltkrieg

Albert Einstein

USA Zwickmühle

Äquator-Formel

Marlene

Perspektive

Iran/USA

Salamitaktik

Briefmarken

Drittes Auge

Grand Canyon

Dritter Weltkrieg

Macht nur so weiter. Spielt weiter die Ahnungslosen und die Ausgebufften. Nach einer Weile schaue ich auf mein Waffenarsenal: eine Wasserpistole, Streichhölzer und ein paar Steine.

Doch ich kann meine Kräfte vervielfachen. Wenn da mal wieder so eine alte kleine freche Hexe mit großen dunklen Augen an mir vorbeigeht, dann kann mein Kundalinifeuer schon mal überfließen.

Albert Einstein

Vor 30 Jahren wollte ich natürlich Physiker werden - einsteinmäßig. Ich las ca 10 Bücher über ihn, wollte sein Geheimnis erfahren - und war erstaunt.

Es war seine innere Haltung, etwa die eines Suchenden, der nach Erleuchtung strebt, aber keinesfalls die eines ruhmsüchtigen Fachidioten. Ich erkannte die spirituelle Grundlage dieser geistigen Größe.

Er brauchte keine Bücher und kein Internet. Er war ein Sucher, und für eine NewAgeErfahrung gibt es keine Karte.

Seine innere Größe war für den Erfolg maßgeblich - das war sein Trick.

USA Zwickmühle

Atlantik und Pazifik versenken Amerika.

Atlantik ist die Inflationsmühle, Schulden zermahlend.

Pazifik ist die Deflationsmühle, Importe bezahlend.

Äquator-Formel

Die Äquator-Formel bringt Arbeit und Leistung in eine äquatoriale Relation. Die komplizierte Berechnung wird vereinfacht, indem man Trainingsgewicht und Anzahl der Wiederholungen in Relation zu den echten Werten sieht und nur die verschiedenen Systeme mit gleichem Bewegungsablauf in Relation zueinander betrachtet.

Die Werte ergeben eine Rangfolge der Systeme mit folgender Grundaussage:

Leichte Gewichte wirken besser als schwere Gewichte.

Um die Wahrheit dieser Aussage zu beweisen, reichen extreme Fälle aus, bei denen man Erholungszeit und Aufbauphase studiert. Dadurch kann die Rangfolge der Systeme bestätigt werden.

Nach Berechnungen mit dieser Näherungsformel steht fest, dass es nur zwei brauchbare Trainingssysteme gibt. Eine Fusion dieser Systeme ergibt das mds (modular dual system) - die Wasserstoffbombe des Bodybuilding.

Marlene

Du alte Liebe, ewige Träne meines Herzens.

Perspektive

Die einzig wahre Perspektive ist die des höchsten Bewusstseins. Verweilen im höchsten Bewusstsein garantiert den Erfolg. Ein Beispiel:

Die linke Auto-Seite grün, die rechte Seite rot, fährt ein Auto an zwei Fußgängern vorbei, die sich am linken und rechten Straßenrand in entgegengesetzten Richtungen bewegen.

Der eine wird sagen, `Ich sah ein rotes Auto in entgegengesetzter Richtung fahren.´ Der andere wird sagen, `Ich sah ein grünes Auto in gleicher Richtung fahren.´

Der zweidimensionale Analytiker sieht hier Widersprüche. Er kann die Welt nicht verstehen und verzweifelt. Alles erscheint unlogisch.

Der Hubschrauberpilot über dem Auto sieht aus seiner dreidimensionalen Perspektive die Synthese der Widersprüche als Wahrheit. Er sieht die rote und die linke Seite des Autos.

Die Lebensmünze hat zwei Seiten, die sichtbare und die unsichtbare Seite. Nur das höchste Bewusstsein sieht beide Seiten. Es benutzt die Seele als Spiegel.

So ist einem Menschen die innere Seite des Lebens verborgen. Nur das Materielle, das Äußere existiert für ihn. Der Bewusste sieht das Innere und das Äußere.

aus Evolution

Iran/USA

Wirtschaftliche Subvention ist besser als militärische Intervention.

Salamitaktik

Ich möchte eine für alle Menschen gerechte Politik, die sich an höheren Grundsätzen orientiert. Die derzeitige Politik ist ungerecht und auf Mehrheiten ausgerichtet.

Um ihre ungerechten Forderungen durchzusetzen, verfolgen die Politiker Minderheiten. Zahllose Existenzen sind so zerstört worden.

Im allgemeinen Fall macht man ein Gesetz so, dass es nur belanglose Auswirkungen hat. Z. B. führt man eine neue Steuer ein, die aber so niedrig ist, dass sie zunächst nur wenige stört. Ist dieser erste Schritt geschafft, folgt der zweite. Die Steuer wird nach und nach erhöht.

Im speziellen Fall wendet man sich formal gegen Minderheiten. Neue Gesetze ruinieren immer nur 1% der Bevölkerung. Man hat also 99%, die schadenfroh sind. Nach hundert Gesetzen ist dann das Ziel erreicht: Das Volk ist kaputt.

Briefmarken

Als ich klein war, sammelte ich Briefmarken. Wir kamen auf dem Schulhof ins Gespräch und wollten einen Kameraden besuchen, der eine große Sammlung hatte. Wir besuchten ihn.

Wir traten in seinen kleinen Raum. Kahle Wände ohne Tapeten, hier und da in den Ecken und am Boden vereinzelte Marken, ein kleiner Tisch am alten Fenster und in den Regalen Mappen mit tausenden von Ersttagsbriefen und anderen Marken, fein abgelegt, eine Welt für sich. Er wollte sie nun für 20000 Mark verkaufen und mit dem Sammeln aufhören. Ich war bestürzt.

Hatte ich mir eingebildet, mit meiner dilettantischen Art je etwas mit Briefmarken bewegen zu können? Die paar hundert Marken, die ich hatte, kamen mir wie der reinste Hohn vor. Mann, war ich dumm! Dieser Sonderling, der offenbar den Sinn des Lebens nicht verstanden hatte, war immerhin so schlau, dass er sich auf eine Sache so lange und so intensiv konzentrierte, bis sie erledigt war. Dann konnte er sie abhaken - und abkassieren.

Wenn ich je etwas im Leben erreichen wollte, dann musste ich mich voll und ganz auf eine Sache konzentrieren und nichts anderes mehr zulassen. Weiterhin waren zwei wichtige Dinge zu beachten: Das Leben ist kurz, und es gibt viel Konkurrenz. Was also sollte ich tun? Was konnte ich in angemessener Zeit schaffen? Und vor allen anderen Dingen: Was war wirklich wichtig? So kam ich auf den Sinn des Lebens.

Lohnte es sich, sein kurzes Leben für eine banale materielle Sache zu opfern? Mir erschien es sinnvoll, am Verstand zu arbeiten, zunächst aber wollte ich die Marken verkaufen. Ich ging zum Briefmarkenhändler, doch der wollte nicht kaufen. Da begriff ich. Sie alle wollten nur verkaufen und abkassieren, am Kauf war niemand interessiert. Die Preiskataloge waren nur Schein. Es wurde eine Welt vorgegaukelt, die es einfach nicht gab. Ich war der Dumme; ich lebte in einer Scheinwelt, konstruiert von den Gierigen.

Ist es nicht merkwürdig, dass ein Millionär gewöhnlich als einfacher Arbeiter irgendwo angefangen hat? Haben die nie geerbt, gewonnen oder betrogen? Und warum gibt es jedes Jahr ein paar hundert Lottomillionäre, aber nur eine Hand voll gute Bodybuilder? Wenn sich alle Lottomillionäre vor mir aufbauten und behaupteten, sie hätten auf die Zahlen meditiert, dann begönne für mich ein Alptraum. Können die besser meditieren als ich? Bin ich der letzte Dumme, der keinen Dummen mehr findet, den er für sich arbeiten lassen kann?

Das alles ist nur Statistik. Ich habe festgestellt, dass selbst bekannte Milliardäre nur statistisch oben schwimmen. Ja, statistisch gesehen, müsste es sogar mehr Milliardäre geben. Einige haben eben das ganz banale Glück, nach oben gespült zu werden. Wenn tausend Unternehmer das Gleiche versuchen, dann kann am Ende nur einer übrig bleiben, der dann natürlich behauptet, das sei alles nur seiner Schlauheit zu verdanken. Sicher, mit Doofheit allein überlebt man nicht. Aber sind die anderen alle dumm gewesen? Es ist nur Statistik, die besagt, dass am Schluss nur ein gewisser Prozentsatz oben schwimmt. Es wird Zeit, diese Dinge zu begreifen. Glaub doch nicht an deine Chance, wenn du keine Chance hast. Das behaupten nur die Gierigen, die dich arbeiten lassen wollen. Merkst du denn nicht, wie sie dich auslachen? Oh, du dachtest, sie lachten dich an. - Du hast kein Glück, musst gehen, musst sterben.

Du hast Glück? Du bist reich? - Nicht wirklich.

Deine Chance ist Bewusstsein. Hier kannst du Erfolg haben. Hier wird jeder Schritt belohnt. Aber der Weg ist lang und voller Strapazen. Geh den Weg.

aus Evolution

Drittes Auge

Das Bewusstsein kann erweitert werden durch das Erkennen der Wahrheit oder der Existenz einer Sache. Eine solche Erkenntnis kann bedeutend oder unbedeutend für das Bewusstsein sein. Bedeutende Erkenntnisse können das Bewusstsein in ungeahnte Höhen führen.

Wenn ich von Bewusstsein rede, so kann ich im gleichen Atemzuge auch das Dritte Auge erwähnen. Nur höchstes Bewusstsein kann das Dritte Auge öffnen. Das Dritte Auge kann sich nicht einfach so per Zufall öffnen. Es muss dem eine große Arbeit am Bewusstsein vorangehen. Zufälle oder Glück kann es hier nur auf der Bewusstseinsleiter geben. Wie viel Erkenntnis brauchst du, um das Dritte Auge zu öffnen?

Nimm diesen Würfel. Jedes Mal, wenn dein Bewusstsein eine höhere Erkenntnis hat, darfst du würfeln. Sechs Augen erlösen dich.

Du fängst an zu würfeln. Doch dann merkst du, dass da irgendwas nicht stimmt. Du schaust dir den Würfel genau an und siehst, der Würfel hat eine leere Seite; keine Seite hat 6 Augen. Was ist los?

Das Ganze wirkt befremdlich. Mit sechs Augen ist hier gemeint, dass man sechs Mal ein Auge hintereinander würfeln muss. Das sind 6 hoch 6 Möglichkeiten. Also eine Chance von ca 1:50 000.

Jetzt wird es interessant. Wenn du sehr intensiv nach Erkenntnis strebst und jeden Tag zehn Erkenntnisse hast, dann brauchst du nur sechs Jahre. Wenn du jeden Tag nur eine Erkenntnis bekommst, brauchst du vielleicht 60 Jahre. Ein paar Jahre braucht man schon. An einem einzigen Tag kann man die notwendigen Erfahrungen und Erkenntnisse nicht bekommen. Bei mir hat es zwölf Jahre gedauert.

Ich halte ca fünfhundert Erkenntnisse für grundlegend. Jede davon wird von hundert kleineren Erkenntnissen begleitet. Etwa fünfzig Erkenntnisse sind wichtige Wegweiser. Zwei oder drei große Erkenntnisse pro Jahr stellen eine Art Maximum an Erkenntnis dar.

Vertikale Erkenntnis des Bewusstseins kann man nicht mit horizontaler Quantität vergleichen. Die Qualität des Bewusstseins ist entscheidend. Bewusstes sieht Unbewusstes, Unbewusstes sieht Bewusstes nicht, es entzieht sich der Qualität der Sicht.

Für das Dritte Auge ist Qualität unentbehrlich. Das Bewusstsein hat nicht nur hoch, sondern auch lückenlos zu sein. Jede Sprosse der Leiter ist wichtig, sonst verlierst du den Halt.

Sicherlich gehst du auch Umwege. Erkenne diese rechtzeitig und kürze den Weg ab. Den eigentlichen Weg kannst du nicht kürzen. Es ist so etwas wie eine lückenlose Beweisführung, um dich zum Dritten Auge zu verurteilen.

Dass dieser Weg unendlich lang erscheint, ist nur natürlich. Deswegen solltest du den Weg als Ziel ansehen und die Prüfungen auf dem Wege gewissenhaft und gründlich meistern. Vergiss aber nie, dass das wirkliche Ziel erst am Ende des Weges liegt.

Lange vor dem großen Augenblick, auf den du schon so lange wartest, spürst du Ströme in der Nähe des Auges.

Wundere dich nicht, wenn es farbenblind ist. Es braucht Jahre, um zu reifen.

Grand Canyon

Du stehst vor mir, siehst mir in die Augen. Eine Weite zwischen uns; der Fluss des Bewusstseins hat den Grand Canyon geschaffen - du stehst auf der anderen Seite.

Dieser erhabene Raum, der uns trennt, ist durch die Zeit geschaffen worden. Ich nahm die Zeit und den Fluss, der uns die Größe des Canyons zeigt - unüberwindbar.

Du bliebst stehen, als ich diesen Schritt über das Rinnsal wagte. Ich ahnte die Zeit - aber so groß?

Vollkommenheit-Platte

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aus Evolution

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