Sapperlot!!

 © Jens Oehmichen

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Wirtschaft

6-Tage-Woche

Wirtschaft

In 2003/4 habe ich den Politikern und verschiedenen Zeitschriften ein neues liberales Wirtschaftssystem vorgeschlagen, doch Gier nach Privilegien, schlichte Unwissenheit und das emsige Beiseiteschaffen von Kapital ins nahe Ausland - bevor hier in Deutschland alles zusammenbricht und das niedere Volk hungert - hatten höchste Priorität. Das werden wir bitter bezahlen müssen, denn schon Ende dieses Jahres wird die Wirtschaft so stark kontrahiert sein, dass von dem unten vorgeschlagenen Staatsgeld Abstriche gemacht werden müssen.

Meine Berechnungen lieferten letztes Jahr einen Überschuss, was auch so sein soll, denn die hohen Belastungen durch die Sozialsysteme liegen noch vor uns.

Ich musste die höchstmöglichen und erträglichsten Grenzwerte nehmen, da es sich um eine Grenzsituation handelt.

Mit der derzeitigen Politik garantiere ich allen Hilfeempfängern in ca 10 Jahren die Hälfte vom heutigen Geld. Jeder weiß, dass das in einer Katastrophe enden wird.

Hier mein Vorschlag für eine radikale Umkehr. Wir haben zwei Weltkriege überstanden, die Mauer, die Wiedervereinigung, den Euro und den Euromist, da können wir auch noch ein bisschen weitermachen und endlich wieder als Vorreiter für ein bahnbrechendes neues System stehen - und nicht wie jetzt als die letzten Deppen, die sich selbst zerstören.

Hier isses:

Geld und Wohnung

-Alle bisherigen Ansprüche an den Staat wie Pensionen, Renten, Arbeitslosengeld etc fallen weg.

-Jeder Deutsche (0-17tes Lebensjahr) bekommt ein monatliches Staatsgeld von 210 EUR. - Ausländer bekommen kein Staatsgeld.

-Deutsche Staatsbürger (ab 18tem Lebensjahr) bekommen pro Monat 840 EUR Staatsgeld, auch Studenten etc bekommen Staatsgeld.

-Das Staatsgeld bleibt unberührt von allen Ansprüchen wie zum Beispiel Pfändung.

-Kein Deutscher darf zu Arbeit gezwungen werden, das Staatsgeld bleibt davon unberührt.

Ämter

-Das Sozialamt wird zu 80% abgeschafft, zahlt nur Staatsgeld, kümmert sich nur noch um extreme Notfälle.

-Das Arbeitsamt vermittelt nur noch freiwillig, 80% des Personals fällt weg.

-Ein Wohnamt muss auf Anforderung eine Wohnung für maximal 400 EUR für jeden deutschen Staatsbürger nach maximal drei Monaten Wartezeit zur Verfügung stellen.

Verdienst und Steuern

-Jeder Staatsbürger (Unternehmen etc) darf sich Geld zusätzlich verdienen, das Staatsgeld bleibt davon unberührt.

-Auf den Bruttoverdienst wird Pauschalsteuer von 55% für den Staatshaushalt fällig. Arbeitgeber-SV-Anteil 20%. Das Staatsgeld bleibt steuerfrei.

-Jeder zahlt Vermögensteuer von 1% pro Jahr, 30000 Euro Freibetrag.

-Für Gewerbesteuern gelten entsprechende Sätze, alle müssen zahlen, auf das Unternehmensvermögen 1% wie bei Vermögensteuer, 55% für Ertrag.

-Mwst generell 20% ohne Ausnahme, jährliche Fahrzeugsteuern werden erhöht.

-Keine Maut (teilweiser Ausgleich durch höhere Fahrzeugsteuern und Käufe der Aus- und Inländer im Inland, da Treibstoff billiger)

-Keine Erbschaftsteuer (Subvention der Bürger und Unternehmen)

Krankenkassen

-Kranke und Pflegebedürftige bekommen Minimalzuwendungen, die von den Kassen übernommen werden, die ihrerseits die Mittel vom Staatshaushalt anteilig nach Mitgliederanzahl zugeteilt bekommen.

-Wollen die Kassen mehr Geld, so müssen sie dieses direkt von den Versicherten fordern, dafür können sie Leistungen variieren.

-Eine zuzahlungsfreie Minimal-AOK bleibt, jeder kann aber zu anderen Versicherungen wechseln, der bisherige Zwang entfällt.

-Für jeden Arztbesuch, jedes Medikament oder jede andere Leistung wird eine Zuzahlung von max 5 EUR festgelegt. Für Leistungen über 200 EUR wird eine Zuzahlung von 5% festgelegt (max 30 EUR), Zahnersatz: 55%.

Soziales

-Jeder Mensch hat bis zum 30sten Lebensjahr 3 Jahre Aufbauarbeit, Wehrdienst, Sozialdienst etc zu leisten.

-Alle Ehen werden vom Staat als nicht existent angesehen. Jeder Mensch wird als Einzelperson betrachtet und bezieht für sich Staatsgeld. Nur die Frau ist erziehungsberechtigt gegenüber ihren Kindern. Kinder bleiben bei der Frau, der Mann bleibt frei - auch frei von Zahlungsverpflichtungen.

-Unterhaltszahlungen, damit zusammenhängende Gerichtskosten etc gibt es nicht mehr.

Neuer Kalender (61 x 6-Tage-Woche)

Einführung der 6-Tage-Woche (statt 7-Tage-Woche). Also Abänderung des gregorianischen Kalenders auf 6-Tage-Wochen. Das bedeutet: 4 Tage Arbeit, 2 Tage Ruhe. Feiertage werden eliminiert. Keiner arbeitet länger als 4 Tage hintereinander (= +5% Wirtschaftsvolumen).

Trick: Die 5% Mehrarbeit fühlen sich wie 5% weniger Arbeit an!

Resultat: 5% von ca 350 Milliarden Euro: ca 18 Milliarden Euro pro Jahr.

Finanzamt

-Keine Steuerklassen. Alle Steuerermäßigungen fallen weg. Das Finanzamt zahlt keine Steuer zurück, kein Jahresausgleich (Unternehmer etc wie bisher in G+V od. E/Ü). 20% Personaleinsparung.

 

Wirkung:

Durch den Wegfall aller bisherigen Ansprüche wird eine große Entlastung des Haushaltes eingeleitet. Der Missbrauch von Sozialleistungen wird ausgeschlossen, ärmere Bevölkerungsschichten erfahren mehr Gerechtigkeit. Die Begüterten zahlen schon bei geringem Vermögen eine 1% Steuer, gleichen damit einen großen Teil des Staatsgeldes aus, welches aus der Staatskasse bezahlt wird. Da die Zinssteuer natürlich auch 55% beträgt, trägt dies zur weiteren Entlastung bei.

Wirtschaftliche Kontinuität und kostensparendes Handeln vermeiden Umsatzschwankungen und Ineffektivitäten, totes Kapital schrumpft.

Größere Kaufkraft bei der ärmeren Bevölkerung. Dadurch können die Umsätze der Industrie beibehalten und die Produkte billiger angeboten werden. Ansonsten würde die Industrie schrumpfen, die Produkte teurer werden, die Bevölkerung verarmen.

Deutsche Arbeiter sind wieder konkurrenzfähig, da sie billiger arbeiten können, der Ausländer bekommt ja kein Staatsgeld, und der Deutsche kann so auch für sehr niedrigen Lohn arbeiten, weil er ja schon das Staatsgeld bekommt.

Kleinunternehmer stehen erheblich besser da, brauchen ihr Geschäft nicht aufzugeben, um dann untätig von Sozialhilfe zu leben, sondern können noch rationeller wirtschaften, haben eine sichere Basis. Der wirtschaftliche Verfall wird gestoppt. Arbeitsplätze bleiben erhalten.

Arbeitsgerechtigkeit. Wahrheit ist doch, das ca 30 Millionen Menschen direkt oder indirekt von Arbeitslosigkeit belastet werden, wenn man dies über einen längeren Zeitraum verfolgt. Psychoterror im Büro, beim Arbeitsamt oder wegen drohenden Jobverlustes fällt weg. Jeder kann auch mal ein Jahr Pause machen. Einfach kündigen, vom Staatsgeld leben. Alle, die aus irgendeinem Grund nicht arbeiten wollen, können ohne Einschränkung dazuverdienen, kein Amt regelt Grenzen. Bewegung kommt in den Arbeitsmarkt. Kommunistisch angehauchte Gängelung entfällt. - Mehr Gesundheit, mehr Lebensarbeitszeit entsteht.

Die Finanzierung ist sichergestellt, da ein Großteil des Geldes für Produkte und Dienstleistungen ausgegeben wird, von denen 20-55% zurück in die Staatskasse fließen. Später bringt zusätzlich angehäuftes Kapital jährlich 1% in den Haushalt zurück - die Wirtschaft floriert und heilt sich selbst. - Na, jetzt dürfte eigentlich jeder merken, dass das im Moment genau andersherum läuft.

Die 6-Tage-Woche garantiert bessere Arbeit, mehr Erholung, weniger Krankheit, Kosteneinsparung bei den Betrieben. Sie kann problemlos eingeführt werden, da die Monate gleich bleiben. Datumsangaben mit dem Ausland wären genauso wie vorher.

Keinerlei Sonderregelungen. Alles nur so wie oben erklärt. Das kann jeder verstehen. Steuererklärungen also kinderleicht. Alle alten Steuergesetze weg.

Da hat auch die Regierung fast nichts mehr zu tun.

Neues System für Krankenkasse: siehe 2007

6-Tage-Woche statt 7-Tage-Woche

Es klingt schön, und es ist auch wahr: Die Eliminierung aller Freitage und Feiertage bringt mehr Erholung - weniger Arbeit und Belastung pro Woche - trotzdem erhöht sich die Jahresarbeitszeit und die Anzahl an freien Tagen. Für die gängige 35-Stunden-Woche mit 4 Tagen zu 7,5 Arbeitsstunden und einem Freitag zu 5 Arbeitsstunden gilt folgende Beispielrechnung für einen angenommenen Zeitraum von 252 Tagen:

36 Wochen zu 35 Stunden bei einer 7-Tage-Woche: 1260 Arbeitsstunden (72 freie Tage)

42 Wochen zu 30 Stunden bei einer 6-Tage-Woche: 1260 Arbeitsstunden (84 freie Tage)

Jede 6-Tage-Woche enthält weniger Arbeitsstunden und 12 zusätzliche freie Tage entstehen. (Ähnliche Kalkulation für 40-Stunden-Wochen etc. - z. B. 4 x 8-8,5 Stunden.)

Eine 6-Tage-Woche brächte uns mehr jährliche Arbeitsstunden, da die Feiertage wegfielen - trotzdem hätten wir mehr freie Tage.

Dieses Paradoxon muss näher erklärt werden. Im Durchschnitt arbeiten wir 5 Stunden am Tag, in beiden Wochen. Man stelle sich die 7-Tage-Woche entstehend aus der 6-Tage-Woche vor - durch das Einfügen eines 5 Stunden Tages vor dem Wochenende. Man kann auch 2 Freitage vors Wochenende nehmen, um eine 8-Tage-Woche zu schaffen. Das Wochenende, welches so wichtig für die Erholung ist, wird verschoben, und das ist gefährlich. Der Freitag ist doppelt so schwer wegen der Erschöpfung durch die vorangehenden 4 Arbeitstage. - Weiterhin sammelt man unvollständige Tage, um ganze Tage und freie Tage zu erhalten.

Es ist offensichtlich, dass wir uns vom Freitag trennen müssen. Die leichte Abweichung des optimalen Arbeitsrhythmus von der gregorianischen Kalenderwoche kann durch Eliminierung eines Tages korrigiert werden.

Eine moderne Welt verlangt moderne Mittel. Heutzutage sind die Arbeitsstunden pro Woche so minimal, dass man sie auf 4 Tage verteilen kann. Aber 3 freie Tage pro Woche reduzierten die jährlichen Arbeitsstunden, und einen 6-Tage-Rhythmus einer 7-Tage-Woche überlagern wäre Quatsch.

Wir lebten in der Illusion, dass eine Minderung der wöchentlichen Arbeitszeit auch die jährliche Arbeitszeit vermindern würde. Falsch. So hat nie jemand die Zeit und Desillusion gefunden, um den Känguru-Kalender zu überdenken.

Die Anhäufung (Aggregation) von Arbeit und damit Belastung (Aggravation, Erschwerung, Verschlimmerung) in einer Woche erhöht die Aggression und Krankheitsrate. Es gilt also: Aggregation bringt Aggravation bringt Aggression bringt Anfälligkeit; also sofort den Kalender ändern.

Das Ausland? Die haben sich nach uns zu richten. Dennoch kein Problem, da die Datumsangaben mit dem Ausland gleich wären, denn die Monatseinteilung bleibt. Ist übrigens nichts Ungewöhnliches, in einigen Ländern liegen die freien Tage auch an anderen Tagen.

Worauf warten wir noch? Durch diese epochale Änderung könnten wir mehr arbeiten, ohne es zu merken. Das gäbe uns ca. 5% des gesamten Wirtschaftvolumens - Milliarden!

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